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| Mensch, Fortschritt

Aus dem Alltag einer Auszubildenden

Dieser Beitrag wurde von Vivica Bullert (rnv-Auszubildende zur Industriekauffrau) erstellt und redaktionell bearbeitet vom rnv-Blog-Team.

Als Auszubildende zur Industriekauffrau ist man keiner Stammabteilung zugeordnet

Mein Name ist Vivica Bullert und bin 19 Jahre alt. Für Außenstehende mag ich mit 19 Jahren mitten im Leben stehen, aber in der Zeitrechnung der Azubiwelt gehöre ich im 3. Lehrjahr zur Industriekauffrau wohl eher zum alten Eisen.

Der Ansicht meines damaligen Erdkundelehrers setzte ich als Schüler meinen eigenen Widerspruch entgegen. Denn für mich war klar: Es war weniger der gefühlt 15 Kilogramm schwere Atlas, der als unverzichtbares Utensil die Erkenntnis über meine geographische Umgebung festigte. Nein, es war wohl eher eine gelbe Plastikkarte mit der Aufschrift MAXX-Ticket, die mir als bislang nicht mobiler Teenager die Türen in die große Welt öffnete.

Diese Plastikkarte brachte mich in meiner Bewerbungsphase zufällig mit einem Bekannten, der seine Tätigkeit bei der rnv als Ingenieur ausübt, ins Gespräch. Er erläuterte mir das ganze Tun und Machen einer Verkehrsgesellschaft näher und meine Neugier auf das abwechslungsreiche Unternehmen mit all seinen Facetten war geweckt.

Was soll ich sagen: Kurz darauf war ich selber mit gutem Gefühl unterwegs und begann meine Laufbahn als "Azubiene" zur Industriekauffrau bei der rnv im Jahr 2017.

Nun zu den Daten und Fakten meiner Lehrjahre:

Innerhalb meiner 3-jährigen Ausbildung habe ich wöchentlich 2x Schule, sprich: 2 Tage Schule, 3 Tage Betrieb.                                                                                                                                                

Als Auszubildende zur Industriekauffrau ist man keiner wirklichen Stammabteilung zugeordnet, denn als "Allrounder" bekommt man alles einmal zu sehen. In zeitlich unterschiedlichen Takten war ich bereits in der Personalabteilung, unserem Zentrallager, der Mobilitätszentrale Mannheim, dem Rechnungswesen, der Unternehmensentwicklung, der Infrastrukturabteilung, der Unternehmenskommunikation, unserem Einkauf und dem Vertrieb tätig. In den Bereichen lerne ich so einiges über die verschiedenen Aufgabengebiete der einzelnen Stellen.

Besonders hervorzuheben ist, dass bei der rnv die Möglichkeit besteht, auch in Bereiche reinzuschnuppern, die direkt erst einmal nichts mit meinem späteren Beruf zu tun haben. So konnte ich unter anderem bei einem Einsatz am Galaabend des Verbunds deutscher Verkehrsunternehmen (kurz: VDV) teilnehmen. Die 3-tägige Veranstaltung fand im Juni 2019 in Mannheim statt. Auch die Tage mit den Fahrkartenkontrolleuren durften selbstverständlich in meinem Berichtsheft nicht fehlen.

Gerade bin ich in der Unternehmenskommunikation als Urlaubsvertretung für die Vermietung unserer Eventfahrzeuge zuständig. Meine Aufgabe ist es, über E-Mail und Telefon unsere Kunden zu betreuen und für sie eine Fahrt mit den historischen Bahnen zu organisieren. Der historische Zauber einer Fahrt mit dem Salonwagen aus den 20ern oder dem nostalgische Sixty spiegelt sich im freudigen Anlass der Reservierungen wider: Geburtstage, Jubiläen und sogar Hochzeiten finden sich in unserem Auftragsbüchlein. Die Abrechnung und Bestellung der Getränke fällt diesbezüglich auch in meinen Bereich, wobei die Bearbeitung der Fahrplananordnung nicht fehlen darf. Um alles korrekt auszuführen, ist man im aktiven Kontakt zu internen Fachbereichen.

Das Prinzip "Nicht verzagen, Kollegen fragen" wird in der rnv vorbildlich ausgelebt. Bei Fragen zu Tätigkeiten oder selbst bei schulischen Angelegenheiten habe ich nach ca 2 Jahren ein Netzwerk der freiwilligen Nachhilfelehrer gelegt. Das hat mich in meiner Ausbildung enorm bestärkt.

Mit großen Schritten nähert sich meine Abschlussprüfung im Mai 2020. Doch wird die Zeit bis dahin garantiert nicht langweilig. Unbekannte Gebiete, in meinem Fall der Bereich Recht und Versicherung, heißt es noch zu entdecken. Zum Abschluss meiner Lehrjahre bringt mich der Versetzungsplan noch einmal in die Unternehmenskommunikation, wo ich mit Unterstützung der Kollegen meine Abschlussarbeit ausarbeiten werde. Denn wie sagt meine Ausbilderin so schön: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre!".

Fragen?

Hier seid Ihr an der richtigen Adresse für Eure Bewerbungen und alle Fragen, die davor oder danach auftauchen:

Kontakt:

Tina Geiß
Möhlstraße 27
68165 Mannheim
Telefon: 0621/465-1361
Mail: bewerbung(at)rnv-online.de

Infobox

Alle Infos zu Karrieremöglichkeiten bei der rnv gibt es auf unserer Webseite unter https://www.rnv-online.de/karriere/ sowie am 13. und 14. September bei der "Sprungbrett"-Messe in Ludwigshafen: 

  • Wann findet die Messe statt? 13./14. September 2019
  • Wo findet die Messe statt? Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen
  • Ausstellerzahl: 150 Aussteller (2019)
  • Besucher: etwa 12.000 Besucher (2018)
  • Messehallen: 1  
  • Ausstellungsfläche: 3900m²
  • Messeinterval: jährlich
  • Erste Sprungbrett-Messe: 2004 (2019 findet die 16. Messe statt)
  • Einzugsbereich der Messe: Metropolregion/Vorderpfalz
  • Kooperationspartner: AK Schule Wirtschaft Rhein-Pfalz, Agentur für Arbeit, BASF SE, Berufsbildende Schulen Ludwigshafen, DLZ Handwerk, Fachhochschule Ludwigshafen, Handwerkskammer Pfalz, IHK Pfalz, Klinikum Ludwigshafen, Offener Kanal Ludwigshafen, Stadt Ludwigshafen, Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, TWL AG, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv)            

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