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Literaturkritik: Die Besprechung eines außergewöhnlichen Werks

Veröffentlicht von René Weintz

Aus der Reihe: Marcel Arm-Zaziki rezensiert

Die internationale Buchmesse liegt schon einige Zeit zurück. Aber diese Zeit war erforderlich, die Angebote zu sichten. Nun hat unser Literaturgenie aus der Fülle der Neuerscheinungen ein Werk herausgegriffen. Er gibt ein eindrucksvolles Beispiel in die Tiefe des ausgewählten und außergewöhnlichen Werkes, aber bitte hören Sie selbst.

Lassen sie mich aus der Fülle der Neuerscheinungen heute ein Werk herausgreifen. Hier werden Dinge in einer Eindringlichkeit und Präzision beschrieben, wie sie bisher in der schöngeistigen Literatur nicht zu finden waren.

Der Autor zieht es vor anonym zu bleiben, das überrascht, denn bei aller Offenheit besticht dieses Werk vor allem durch seine Reinheit der Sprache und man sollte nicht zögern es gerade der heranreifenden Jugend in die Hände zu legen, um sie mit den ganz natürlichen Vorgängen des Lebens vertraut zu machen.

Noch nie zuvor hat es jemand gewagt, eine Leseprobe der zu Unrecht umstrittenen Stelle zu veröffentlichen.

Bitte urteilen Sie selbst, ich werde beginnen auf Seite 447.

Waldfriedhof 18:32 Uhr
Berliner Platz 19:14 Uhr
Bad Dürkheim Bahnhof an 20:02 Uhr

Schon diese Stelle ist ein kleines Meisterwerk. Ein nur scheinbar harmloses Zeugnis für die bestürzende Sachkenntnis des Verfassers.

Kurz darauf steigert sich das Werk zu einem seiner vielen dramatischen Höhepunkte.

Ellerstadt Ost ab 15:44 Uhr
Hans-Warsch Platz 15:58 Uhr
Hauptbahnhof Mannheim an 16:16 Uhr

Das ist fein beobachtet. Jedermann weiß wie peinlich gerade solche Stellen bei Literaten minderer Qualität wirken können.

Mit den Worten: Die Expresszüge halten nur an ausgewählten Haltestellen, schließt das Werk. Es sollte in keinem Bücherschrank fehlen


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