René Weintz

am 17. Juli 2026

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592.000 Menschen sind täglich mit den Bussen und Bahnen der rnv unterwegs. Sie fahren zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zu Freunden oder nach Hause. Dabei wünschen sich wohl alle dasselbe: saubere Fahrzeuge, ordentliche Haltestellen und eine Umgebung, in der man sich gerne aufhält. Beim rnv-Browser-Spiel „Mission: Sauber“ werden sie selbst zu Agenten und sorgen selbst für Ordnung im ÖPNV.

Aus Fahrgästen werden Agentinnen und Agenten

Das Browser-Spiel kommt im kultigen Retro-Arcade-Stil. Darin werden die Spielerinnen und Spieler zu Agentinnen und Agenten der Sauberkeit. Die Aufgabe klingt einfach, erfordert aber Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen: Müll einsammeln, andere Figuren auf richtiges Verhalten aufmerksam machen und Schäden melden. Typische Situationen aus Bussen, Bahnen und von Haltestellen.

Zwei Agenten der Mission Sauber: Ein Mann im klassischen orangenen Anzug mit langem dunkelblauen "Agentenmantel" und eine Frau in einem dunkelblauen Kostüm mit kurzer Hose, statt Rock.
© rnv GmbH

Wer richtig handelt, sammelt Punkte. Gleichzeitig wird die Umgebung auf dem Bildschirm sauberer. Aus achtlos weggeworfenem Müll wird eine Aufgabe, aus Aufmerksamkeit ein Erfolg und aus Rücksichtnahme der Weg zum nächsten Level.

Das Spiel ist zentraler Teil einer Kampagne für mehr Sauberkeit im ÖPNV. Wer mitspielt, beschäftigt sich gleichzeitig mit dem Thema Sauberkeit mit Spaß, Tempo und einer klaren Mission. Also: Browser öffnen, Spiel starten und zeigen, wie viel Sauberkeits-Agentin oder Sauberkeits-Agent in einem steckt.

Ein Browser-Spiel aus der rnv

Hinter „Mission: Sauber“ steckt nicht nur eine kreative Idee, sondern auch eine Besonderheit: Das Spiel zur Kampagne wurde vollständig innerhalb der rnv erarbeitet. Am Anfang stand die Frage: Wie kann man auf ein ernstes Thema aufmerksam machen, ohne belehrend zu wirken? Dass das Spiel rnv-intern entwickelt wurde, hat den Vorteil, dass das Team dahinter den Alltag im Nahverkehr aus erster Hand kennt. Die Kolleginnen und Kollegen wissen, welche Situationen Fahrgäste erleben, wie aufwendig Reinigungen sind und welche Folgen Vandalismus für den Betrieb hat.

Screenshot aus dem rnv-Spiel "Mission SAUBER"
© rnv GmbH

Sauberkeit geht alle an

Sauberkeit im öffentlichen Raum funktioniert am besten, wenn viele mitspielen. Manchmal reicht schon eine kleine Entscheidung: den eigenen Müll mitnehmen, die Füße nicht auf den Sitz legen oder eine Verschmutzung melden, sobald man sie entdeckt. Mit „Mission: Sauber“ möchte die rnv genau dafür sensibilisieren: Wer aufmerksam unterwegs ist, kann selbst Teil der Lösung werden. 

Wie groß der Aufwand hinter einer sauberen Fahrt tatsächlich ist, sieht man auf den ersten Blick kaum: Reinigungsteams sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz. An neun Endhaltestellen werden Fahrzeuge täglich gereinigt, bevor sie wieder auf die Strecke gehen. Besonders stark verschmutzte Bahnen werden nachts zwischen 21 Uhr und 4 Uhr gereinigt. 

Mehrere Personen reinigen eine Haltestelle. Sie nutzen unterschiedliche Mittel und Geräte zum Putzen: einen Lappen, einen Hochdruckreiniger und ein spezielles Reinigungsgerät mit Düse. Die Personen tragen orangefarbene Warnkleidung.
© rnv GmbH

Die gründliche Reinigung einer Bahn dauert durchschnittlich 47 Minuten. Bis eine Haltestelle vollständig gereinigt ist, braucht es rund zwei Stunden. Insgesamt werden für die Reinigung von Fahrzeugen und Haltestellen jährlich etwa 13.500 Arbeitsstunden aufgewendet. Allein für die Fahrzeugreinigung gibt die rnv jedes Jahr rund 2,5 Millionen Euro aus. Dabei kommen jährlich etwa drei Tonnen Müll zusammen, die aus Fahrzeugen und Haltestellen gesammelt und entsorgt werden müssen. Trotz des hohen Einsatzes lassen sich nicht alle Verschmutzungen oder Schäden sofort entdecken. Deshalb kommt es darauf an, dass Probleme möglichst schnell gemeldet werden.

Denn wo jeden Tag so viele Menschen unterwegs sind, bleiben Müll, Verschmutzungen und Vandalismus nicht aus. Für Fahrgäste ist das ärgerlich. Für die rnv bedeutet es zusätzlichen Reinigungs- und Reparaturaufwand. Denn es beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität in Fahrzeugen und an Haltestellen.

rnv-Scout: Du siehst etwas. Du sagst Bescheid. Wir kümmern uns darum.

Hand hält ein Smartphone an einer Stadtbahnhaltestelle
In der rnv-Start.Info-App gibt es Fahrtinfos in Echtzeit und den rnv-Scout, mit dem Verschmutzungen und Beschädigungen gemeldet werden können.

Über den rnv-Scout in der Start.Info-App können Fahrgäste Verschmutzungen, Beschädigungen oder andere Auffälligkeiten direkt melden. So gelangen wichtige Hinweise schnell zur richtigen Stelle und können bearbeitet werden.

Der rnv-Scout ist damit ein wichtiger Baustein für mehr Sauberkeit im Netz. Denn selbst bei regelmäßigen Kontrollen und (Nacht-) Reinigungen können nicht immer alle Verschmutzungen oder Schäden sofort entdeckt werden. Fahrgäste helfen mit ihren Meldungen dabei, Probleme schneller sichtbar zu machen und deren Beseitigung anzustoßen. Genau hier beginnt die „Mission: Sauber“ in der Realität.

Unabhängig vom persönlichen Highscore gilt: Jeder Beitrag zählt, sei es Abfall, der sofort in den Müllbehältern landet oder eine Meldung über den rnv-Scout. Denn der eigentliche Gewinn ist ein Nahverkehr, in dem sich möglichst viele Menschen wohlfühlen. Ein sauberer Sitzplatz. Eine ordentliche Haltestelle. Eine Bahn, in die man gerne einsteigt.

Wer wissen möchte, ob er das Zeug zur Sauberkeits-Agentin oder zum Sauberkeits-Agenten hat, kann die Mission direkt starten: www.rnv-online.de/missionsauber

Mission: SAUBER

Spiel aufrufen, Aufgabe annehmen und Highscore knacken.

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