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| Mensch, Technik

Warum schon wieder so spät?

Die wahren Gründe (ok, sagen wir die häufigste Ursache)

Fahrwegversperrung für die Straßenbahn durch einen LKW im Gleis

Wenn´s also mal wieder länger dauert – sollte man wissen, dass es auf der Strecke entweder gerade wieder einen Stau aufgrund eines Unfalles, einer Baustelle, eines Rettungseinsatzes gab, oder ein Falschparker, ein Fremdfahrzeug oder Gegenstand im Gleisbereich die Weiterfahrt verhindert hat.

So viele Ursachen

Gerade im Berufsverkehr sind die Straßen oft verstopft – die vielen Autos in unseren Großstädten verursachen vor allem im Berufsverkehr Staus. Der ÖPNV teilt sich an vielen Orten die Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern, da sie nur an bestimmten Stellen durch Tunnel oder über eigene Trassen fahren können.

Aber auch Baustellen müssen sein. Sei es, weil das Schienennetz vergrößert wird oder weil wir alte Gleise und Weichen durch neue ersetzen müssen. Es kann aber auch sein, dass Haltestellen barrierefrei umgebaut werden oder die Städte oder sonst wer baut.

Fast täglich sorgen außerdem Falschparker dafür, dass es mal wieder länger dauert. Wenn zum Beispiel der Gleisbereich durch Autos blockiert ist, muss die Bahn warten, bis die Strecke wieder frei ist.

Das ganze Jahr über gibt es dann auch noch Demos und sonstige Veranstaltungen, die sich mal geplant, mal spontan aufs Verkehrsnetz auswirken können.

Zugegeben gibt es dann noch diesen Grund: An Bussen und Bahnen können – trotz regelmäßiger Wartung – auch mal Probleme auftauchen, die das Fahrpersonal kurzerhand auf der Strecke nicht beheben kann und wir wären alle keine Menschen würden wir nicht auch mal einen Fehler machen.

Und da haben wir sie, die häufigsten und schwerwiegendste Gründe für Verspätungen im Verkehrsgebiet der rnv.

Wir haben eine Galerie der kuriosesten Fahrwegversperrungen der letzten Zeit zusammengestellt.

Fahrwegversperrung durch einen Schwan auf den Gleisen
Fahrwegversperrung durch Falschparker in der Rottstraße
Fahrwegversperrung durch Falschparker am Uniplatz
Fahrwegversperrung durch einen LKW im Gleis in Pfaffengrund
Fahrwegversperrung durch einen PKW im Gleis am Dalbergtunnel
Fahrwegversperrung durch einen PKW im Gleis an der Freiburger Straße
Fahrwegversperrung durch einen PKW im Gleis an der Karl-Metz-Straße
Fahrwegversperrung durch einen PKW-Unfall auf den Gleisen an der Kunsthalle

Moment, da wäre noch ein Grund und der ist im Gegensatz zu den anderen sogar vermeidbar. Das Aufhalten und Blockieren von Türen in den Fahrzeugen um auf Herbeieilende zu warten. Die Verspätungen entstehen dann dadurch, dass die Fahrzeuge in der vorgesehenen Ampelschaltung nicht abgefertigt werden können und einen weiteren Umlauf abwarten müssen. Geschieht dies an mehreren Haltestellen, subsummiert sich die Verspätung rasch und kann nicht mehr aufgeholt werden.

Abschließen sei gesagt: Es gibt etliche Gründe, warum sich Busse und Bahnen verspäten, aber nicht alle lassen sich beeinflussen oder eben schnell beheben. Aber unsere Kunden wollen und sollen wissen, wie lange sie noch auf ihren Bus oder ihre Bahn warten müssen. Aus diesem Grund verbessern wir kontinuierlich unsere Fahrgastinformationssysteme. Hierzu gehören die Durchsagen in den Bahnen und Bussen, die die Fahrer automatisch abspielen können, die Informationen an den dynamischen Anzeigen an den Haltestellen, Kurzmeldungen über Twitter oder über die rnv Start.Info-App.

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Kommentare

13. Februar 2021

Fahrgastinformation ...

... ist und bleibt leider ein Randthema für den letzten Absatz. Sicher haben alle Fahrgäste Verständnis dafür, wenn es zu Verspätungen aus Ausfällen durch Witterung oder andere nicht durch die rnv vertretbaren Umstände kommt. Das Verständnis nimmt natürlich rapide ab, wenn man mal eben 30 Minuten auf Informationen auf den dynamischen Anzeigern wartet, während die Ankunftszeiten auf "1 min" festhängen. Leider ist der Absatz über Fahrgastinformation wieder einmal sehr wolkig ohne Informationen, wie die rnv hier KONKRET besser werden möchte. Was sind denn die konkreten Ziele? Z.B. bei 95% aller Fahrwegsversperrungen > 5 min innerhalb von 10 Minuten alle Fahrgäste über die Laufbänder an den dynamischen Anzeigen der betroffenen Haltestellen informiert (das wäre mit der richtigen IT-Lösung für das Team nur wenige Klicks entfernt)? Das, liebes Redaktionsteam, wäre mal einen Artikel wert. Und dann in einem Jahr eine transparente Information, was tatsächlich erreicht wurde. Die Ersetzung der beliebten Vorgängerversion der Start.Info-App durch eine offensichtlich an den Bedürfnissen der Kunden vorbei entwickelte Version (längere Ladezeiten, schlechtere Informationen bei Anschlussverbindungen, weil die Ankunftszeit nicht berücksichtigt wird, mehr lese man in den Play-Store-Kommentaren) als kontinuierliche Verbesserung zu verkaufen, stößt vielen Fahrgästen übel auf: nicht umsonst ist die App aktuell mit 2,4 Sternen schlechter bewertet als 95% aller verfügbaren Apps (vgl. Statista zur Verteilung der Bewertungen, Juni 2020)

09. Februar 2021

Agnes von Schack

Prima dieser Einblick - doch noch besser ist es dass es den ÖPNV gibt - ich lasse mich sooo gerne chaufieren, an den Tagen, an denen ich nicht selbst auf dem Fahrrad sitze - wie heute bei Schnee und Eis DANKE!

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