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| Mensch, Umwelt

Wo sind all die Menschen hin?

Stell dir vor es ist Frühling… und keiner geht hin

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte – allein, derzeit ist kaum jemand da, der dieses Band bestaunt oder die wohlbekannten Düfte erschnüffelt, die der Frühling nun langsam, aber immer sicherer in der Metropolregion Rhein-Neckar verbreitet. Trotz blauem Himmel, lauen Temperaturen und Blumen, die aus dem Boden sprießen: Die Städte, Bundesländer und die Bundesregierung schließen öffentliche Plätze und Einrichtungen, fahren das öffentliche Leben nahezu gänzlich herunter und erlassen sogar ein weitgehendes Kontaktverbot in der Öffentlichkeit. Die Neckarwiesen in Heidelberg und Mannheim, die Rheinufer in Mannheim und Ludwigshafen sowie Parks in der Region sind in diesen Tagen so gut wie leer - bis auf die geduldeten, einsamen Jogger. Langsam wird die Zahl der Unbelehrbaren kleiner, die das Gebot der Stunde „Abstand halten“ (oder im Internetsprech „Social Distancing“ und daraus resultierend: „Flatten The Curve“) noch nicht verstanden haben. Die Städte der Region bitten – neben eindeutigen Betretungsverboten für einige Orte – derzeit eindringlich, jeden unnötigen Kontakt zu vermeiden und Menschenaufläufe zu unterbinden. Wir sollten uns daran halten, auch wenn jetzt Frühling ist und die Natur lockt!

Eine Handvoll Bilder vom beginnenden Frühling in der Metropolregion. Unsere Fahrerinnen und Fahrer können ein Liedchen von den verschiedenen Frühlingsboten singen, durchqueren sie doch fast alle schönen Plätze in der Region.

Die Stunde der Couch-Potatoes hat geschlagen

Weiterhin ist die Distanz zwischen Menschen die wichtigste Waffe im Kampf gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Krankheit Covid-19. Durch ein Abflachen der Infektionskurve, was durch die Reduktion der sozialen Kontakte und physisch Abstand halten möglich ist, lässt sich das Schlimmste – eine kaum mehr eindämmbare Welle von Ansteckungen, eine Überlastung der Kliniken sowie ein riesiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schaden – weitgehend verhindern. Jeder von uns kann sich nun hilfreich einbringen: Indem Sie oder Er Abstand hält, Zuhause bleibt, verzichtet. Liebe Leserinnen und  Leser, vermeidet daher bitte alles, was vermeidbar ist, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen oder sogar einzudämmen.

Auch für die rnv bringen die neuen Entwicklungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie Einschränkungen: Auf Anraten des Landes Baden-Württemberg haben wir seit Montag, 23. März, unseren Fahrplan auf ein ausgedünntes Grundangebot reduziert, um der Aufforderung nach einer Einschränkung der Aktivitäten im öffentlichen Raum Rechnung zu tragen. Dabei ist wichtig, gleichzeitig zu gewährleisten, dass zügig und pünktlich zur Arbeit sowie schnell und bequem nach Hause kommt, wer aktuell zur Bewältigung der Krise gebraucht wird: ob im Krankenhaus, der Produktion oder im Supermarkt. Aus diesem Grund wird das reduzierte Fahrtenangebot von Montag etwas nachgebessert, auch das Busangebot nach 22 Uhr soll wieder ausgeweitet werden, um den neuen Bedarfsrealitäten in dieser einzigartigen Krisensituation gerecht zu werden.

Infobox

Wir informieren engmaschig über alle Neuerungen im Zusammenhang der Corona-Krise auf unserer Website: https://www.rnv-online.de/coronavirus/

Die drei Städte Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim haben jeweils eigene Informationsseiten eingerichtet, auf denen sich Bürgerinnen und Bürger über die gültigen Regelungen informieren können:

Heidelberg: https://www.heidelberg.de/hd/haeufige+fragen+und+antworten.html

Ludwigshafen: https://www.ludwigshafen.de/buergernah/buergerservice/informationen-zum-coronavirus/fragen-und-antworten/

Mannheim: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/informationen-zum-corona-virus


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