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| Mensch, Freizeit

Zum Wurstmarkt, alles einsteigen bitte!

Veröffentlicht von René Weintz

Wichtigste Fahrattraktion zum „Worschtmarkt“: die Rhein-Haardt-Bahn

Die malerische Weinstraße lädt das ganze Jahr zu einem Streifzug durch die schöne Pfalz ein. Die vielen Weinfeste und -wanderungen, gerade in den Sommermonaten, locken tausende Menschen an den Haardtrand, aber an zwei Wochenenden im September gibt es jedes Jahr ein besonderes Event. Dann findet das größte Weinfest der Welt statt, der „Worschtmarkt“ in Bad Dürkheim. Stressfrei zum Ziel geht es am besten mit den rnv-Linien 4 und 4A auf der Strecke der sogenannten Rhein-Haardtbahn (RHB).

Drei Mal mehr Bahnen als sonst

Es sind rund 20 Kilometer von Mannheim aus zum Dürkheimer Wurstmarkt. Jährlich kommen etwa 600.000 Menschen an den beiden Septemberwochenenden in die Kurstadt, um das größte Weinfest der Welt zu feiern, etwa so viele, wie wir an einem Tag Fahrgäste im gesamten Verkehrsgebiet der rnv transportieren. Etwa 100.000 davon wählen für die An- und Abreise die rnv-Linie 4 und deshalb setzen wir fast dreimal so viele Bahnen als im regulären Wochenendbetrieb ein. Während an einem normalen Samstag 30 Bahnen je Richtung auf der Strecke verkehren, sind es beispielsweise am Wurstmarktsamstag 80 Fahrzeuge. Zudem werden längere Bahnen eingesetzt und damit eine höhere Platzkapazität bereitgestellt.

​​​​​​​#hiekumme und #hämkumme mit der Rhein-Haardtbahn

Entlang der Strecke der Rhein-Haardtbahn gibt es ohnehin viel zu entdecken und zu erleben. So laden beispielsweise die schönen und liebevoll geschmückten Dörfer Ellerstadt, Gönnheim und Friedelsheim alljährlich mit Kultur- und Weinfesten zum Verweilen und Feiern ein. Das größte aller Weinfeste auf der Welt jedenfalls, der Dürkheimer Wurstmarkt, ist ohne Rhein-Haardtbahn nicht mehr vorstellbar. Jährlich bringen wir mehr als 100.000 Worschtmarkt-Besucher sicher „hie un a widder häm“.

Damit die Fahrgäste die RHB noch komfortabler nutzen können, wurde die Strecke zwischen Oggersheim und Bad Dürkheim in den letzten Jahren fit gemacht für die Zukunft. So wurden etwa alle Bahnsteige entlang der Rhein-Haardtbahn über eine Länge von 60 Metern barrierefrei ausgebaut. Außerdem sorgen moderne Ticket-Automaten mit integrierten dynamischen Fahrgastanzeigen am Bahnsteig für mehr Komfort. Zudem bringen zusätzliche Expressfahrten zwischen Mannheim und Bad Dürkheim die Pendler noch schneller und häufiger ans Ziel.

Das ist der rnv-Wurstmarktverkehr

An den beiden Wurstmarkt-Freitagen und Samstagen bietet die rnv in diesem Jahr bereits ab 17 Uhr einen 10-Minuten-Takt mit großen Zügen an. Das Verdichtungsangebot in Richtung Bad Dürkheim endet gegen 24 Uhr. Die regulären Spätfahrten finden wie gewohnt statt. Um dem Ansturm in Richtung Ludwigshafen und Mannheim nach Mitternacht besser gerecht zu werden, fahren die Bahnen zwischen 0:30 Uhr und 1:15 Uhr zunächst alle acht Minuten in Richtung Mannheim und Ludwigshafen, danach fahren die Bahnen dann wieder alle zehn Minuten.

Sonntags
Die Bahnen fahren ab 9:30 Uhr im 20-Minuten-Takt nach Bad Dürkheim bis etwa 20.30 Uhr, danach im 30-Minuten-Takt. Die letzten Rückfahrten erfolgen um 0.09 Uhr, um 0.39 Uhr und um 1:39 Uhr.

Montags und dienstags
Die Bahnen fahren ab 16:40 Uhr alle 20 Minuten, ab 17:20 Uhr alle 10 Minuten nach Bad Dürkheim bis etwa gegen 19:30 Uhr. Danach pendeln die Bahnen im 15-Minuten-Takt. Die letzten Rückfahrten erfolgen um 0:09 Uhr, um 0:39 Uhr und um 1:39 Uhr.

Zugunsten eines stabilen Verkehrs auf der RHB-Strecke wird die Linie 9 teilweise eingestellt und durch Fahrten der Linie 4 ersetzt. Dies bedeutet, dass freitags, montags und dienstags die letzte Linie 9 in beiden Richtungen um 16:30 Uhr fährt. Samstags und sonntags fährt die Linie 9 dann nicht.

Alle Verkehrsinformationen finden Sie auch unter: www.rnv-online.de/wurstmarkt2019

Infobox zum Wurstmarkt:

  • Dürkheimer Wurstmarkt erstmals 1417 erwähnt
  • Offizielle Eröffnung Freitag, 6. September 2019, um 18 Uhr
  • Jährlich werden etwa 300 000 Liter Wein ausgeschenkt
  • Schorle im Schoppenglas kostet 4,50 Euro
  • Schoppen Wein kostet 5,20 Euro
  • Insgesamt stehen rund 10 000 Sitzplätze zur Verfügung
  • Herz des Wurstmarkts: 36 „Schubkärchler“ mit jeweils 120 Plätzen
  • Weindorf (1200 Plätze), hier werden Weine im Stielglas serviert
  • Drei Festzelte bieten täglich Musik.
  • Größtes Festzelt: Hamel (2000 Plätze)
  • Tipp: „Literarische Frühschoppen“ 9. September ab 10.30 Uhr

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