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| Mensch, Fortschritt

Vom Praktikum zur Festanstellung – eine rnv-Erfolgsstory

Esther Heitkamp vor rnv Bahnen in der Halle

Alle Zeichen auf ÖPNV

Esther Heitkamp interessierte sich schon immer für den öffentlichen Personennahverkehr. „Ich bin täglich mit Bus und Bahn zur Schule gefahren. Und auch mit meinen Eltern war ich immer mit dem ÖPNV unterwegs, das war quasi unser Hobby.“ Nach dem Abitur wollte sie zunächst Jura studieren, „aber ich habe schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist“, erklärt die 22-Jährige lachend. Also fiel die Wahl auf ihr zweites Interessengebiet, sie entschied sich für den Studiengang „Verkehrsbetriebswirtschaft und Personenverkehr“ an der Hochschule Heilbronn.

„Einfach fragen, das kommt immer gut an“

Während der Schulzeit und zu Beginn ihres Studiums hatte die gebürtige Stuttgarterin bereits Praktika bei der Stuttgarter Straßenbahnen AG absolviert. Zur rnv führte sie dann eher zufällig ein Vortrag an ihrer Hochschule. Steffen Grimm, Personalleiter bei der rnv, stellte Studierenden im Rahmen eines HR-Seminars die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei der rnv vor. Esther Heitkamp, damals im sechsten Semester, nutzte die Gelegenheit und fragte den rnv-Personalchef nach einem Praktikumsplatz. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Eigeninitiative belohnt wird. Einfach fragen, das kommt eigentlich immer gut an.“

Praktikum, Werkstudententätigkeit, Bachelorarbeit, Festanstellung

Gesagt, getan: Ihr einmonatiges Praktikum bei der rnv absolvierte Heitkamp im August 2019 im Bereich Unternehmensentwicklung, genauer gesagt in der Abteilung Angebots- und Produktentwicklung. „Das war genau mein Ding, ich hatte tolle Projekte und Kollegen, da lag eine anschließende Werkstudententätigkeit quasi auf der Hand“. Als es dann Ende 2019 darum ging, ein Thema für ihre Bachelorarbeit zu finden, musste sie nicht lange suchen, sie saß ja an der Quelle. Als Werkstudentin betreute sie viele Projekte und Aufgaben für das Heidelberger Verkehrsgebiet der rnv. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich dann mit dem Klimaschutzaktionsplan in Heidelberg und der Gewinnung von Fahrgästen.

Im Mai 2020 schloss Heitkamp ihr Studium ab. Genau zu dieser Zeit wurde in ihrer Abteilung eine Stelle frei. Seit September ist sie nun in der Abteilung Angebots- und Produktentwicklung fest angestellt. „Ich bin wirklich froh, dass das geklappt hat, vor allem in diesen verrückten Zeiten. Klar hat durch Corona alles etwas länger gedauert, über das Ergebnis freue ich mich aber umso mehr“, erzählt Heitkamp. Und wie fühlt es sich nun an, als frisch gebackene Ingenieurin für Verkehrstechnik? „Meine Kollegen haben mich von Anfang an auf Augenhöhe behandelt, daran hat sich nichts geändert. Aber mein Aufgabengebiet ist gewachsen, ich habe nun mehr Verantwortung, betreue größere und längerfristige Projekte, das fühlt sich gut an.“

Was macht eine Ingenieurin für Verkehrstechnik?

Ihr Aufgabengebiet beschreibt Heitkamp als sehr vielfältig, sie arbeitet sowohl im Büro als auch vor Ort im rnv-Verkehrsgebiet. „Ich bin vor allem in der Angebots- und der Verkehrsplanung tätig, das heißt ich prüfe neue Linienwege für Busse und Bahnen, analysiere Fahrtzeiten, beschäftige mich mit Lichtsignalanlagen und Bevorrechtigungen für den ÖPNV. Außerdem überprüfe ich bestehende Fahrwege und kümmere mich um Haltestelleneinrichtungen, zum Beispiel bei Ersatzverkehren.“ Eine Affinität für Zahlen ist hierbei auf jeden Fall hilfreich, zum Beispiel wenn es darum geht, Ampelanmeldepunkte für Busse auf Basis des Bremswegs, der Dauer des Fahrgastwechsels etc. zu berechnen. „Ein aktuelles Beispiel meiner Arbeit ist der Schienenersatzverkehr auf der Linie 7 in Ludwigshafen. Im Bereich der Ludwigstraße werden die Gleise erneuert, also können die Bahnen dort nicht fahren. Meine Aufgabe ist es, den Fahrweg der Ersatzbusse und die Positionen für die Ersatzhaltestellen festzulegen.“

Mannheim ist offen und direkt

Und wie ist es als Stuttgarterin in Mannheim zu leben? „Ich mag die Quadratestadt. Die Menschen hier sind offen und direkt. Das muss man mögen, aber ich weiß gerne, woran ich bin,“ erzählt Heitkamp lachend. Außerdem schätze sie an Mannheim die zentrale Lage und die vielen verschiedenen Regionen, die man von Mannheim aus erreichen kann, zum Beispiel mit der rnv. An ihrem Arbeitgeber schätzt sie neben der kostenlosen Nutzung aller rnv-Verkehrsmittel die zahlreichen kleinen Annehmlichkeiten für Mitarbeiter, wie kostenlose Wasserspender oder moderne und individuelle Büro- und Zusammenarbeitsräume. Auch die flexible Arbeitszeitgestaltung punktet bei der neuen Mitarbeiterin, denn ab November 2021 wird sie ihren Master berufsbegleitend beginnen. „Mir ist es wichtig, dass ich mich weiterentwickeln kann“, resümiert die selbstbewusste 22-Jährige.

Dabei und bei der Fortführung ihrer rnv-Erfolgsstory wünschen wir ihr alles Gute!


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