Zurück zur Blogübersicht
| Mensch, Fortschritt

Schöner Pausen

Mitarbeiter werden für Gestaltung eines Pausenraum zu Models

Jede Menge Pausenräume und Ablösepunkte

„Mahlzeit!“, „Mahlzeit!“. Ein gängiger Spruch, der die Pause unter Kollegen ankündigt oder mittlerweile auch einfach nur so etwas wie: „Guten Tag!“ zur Mittagszeit bedeutet. Mittagszeit? Pause? Manche gehen hierfür in eine Kantine oder laufen gemeinsam mit Arbeitskollegen zum nächstgelegenen Imbiss. Aber auch Lieferdienste haben um die Mittagszeit Hochkonjunktur und versorgen die Menschen mit Nahrung für ihre Pause. Was ist aber mit den Kolleginnen und Kollegen, die Busse und Bahnen fahren? Die müssen natürlich auch Pause machen. Aber wo nur? Bekannterweise befinden sich die fahrenden Kolleginnen und Kollegen nicht immer am gleichen Ort – denn: Fahrzeuge werden aus organisatorischen Gründen an den unterschiedlichsten Stellen des Verkehrsgebiets abgelöst. Und von diesen sogenannten Ablösestellen gibt es jede Menge. Jede Menge Ablösestellen bedeuten auch jede Menge Aufenthalts- und Pausenräume. Mit ihren drei Hauptstandorten in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg sowie den Nebenstellen und Ablösepunkten für Bus- und Bahn hat die rnv immerhin - wenn man alle großen und kleinen Räume zusammenzählt - etwa 70 Aufenthaltsräume für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pause ist wichtig!

Dass Pause wichtig ist, muss man nicht extra erklären. Erholung gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen und wo gearbeitet wird muss es auch Erholung geben. Für jeden Menschen sieht Erholung anders aus, aber eines ist gleich, der eigene Lebens-Akku braucht regelmäßig und rechtzeitig Regeneration und hierfür lohnt es sich zu arbeiten. Arbeiten daran, wie wir die Erholungszeit am besten verbringen.

Wohlfühlen will sich jeder

Pause ist Pause! Naja, kann sein. Aber Pausenraum ist nicht gleich Pausenraum. Jeder möchte sich auf gewisse Weise wohlfühlen. Man könnte also sagen: „Man ruht, wie man sich bettet“. Zugegeben, es ist ein alter Spruch, aber er hat etwas Wahres an sich. Diese Metapher lässt sich auch auf die Pausenzeiten übertragen. Man könnte also sagen: „man erholt sich, wie man paust“, oder so ähnlich. Also im Idealfall sollte man sich „wohl“ fühlen! Universitäten forschen, Arbeitsmediziner empfehlen und Personalabteilungen stellen sich die Frage, wie Pausenräume am besten gestaltet und zugleich Wohlfühl- und Ausruhcharakter bestmöglich gewährleistet können. Dabei gibt es unzählige Ansätze und mindestens ebenso viele unterschiedliche Anforderungen. Die Optik spielt auf jeden Fall auch eine Rolle und hier passt wieder eine übertragene Metapher: „Das Auge isst mit“. Schön gestaltete Räume tragen zum Wohlbefinden bei und das weiß heutzutage eigentlich jeder.

Projekt: Selbstmach(T)räume

Wir machen die Räume schön. Angenehm sollen sie sein, Wohlfühlcharakter muss her und Entspannung, Relaxing aber auch Grundver- und Entsorgung muss gesichert sein. Und wer kann besser beurteilen, wie er sich am wohlsten fühlt, als diejenigen, die selbst tagein tagaus ihre Pausen oder Ablösezeiten in den Räumen verbringen?! An dieser Stelle kommt ein Projekt innerhalb der rnv ins Spiel: Selbstmach(T)räume. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden eingeladen, bei der Gestaltung ihrer Aufenthaltsräume mitzuarbeiten. Ideen werden geboren, diskutiert und umgesetzt und die Räume nehmen mit neuem Mobiliar, neuem Anstrich und neuer Ausstattung die gewünschte Gestalt an. Neben dem erwünschten Effekt, die Räume für die Kolleginnen und Kollegen so ansprechend wie möglich zu gestalten, entsteht aber auch noch ein sehr willkommener Nebeneffekt. Das Gemeinschaftsgefühl wächst durch die Zusammenarbeit am Projekt enorm und die Identifikation mit dem Unternehmen wird gestärkt. Alles in allem, für moderne Unternehmen auch im Werben um Nachwuchs, eine runde Sache.

Besondere Locations brauchen besondere Ideen

Aber nicht alle Räume sind gleich und an manchen Orten müssen auch Räumlichkeiten zweckentfremdet werden. So zum Beispiel am Ablösepunkt am Marienkrankenhaus in Ludwigshafen. Hier entschloss sich die rnv ein Ladenlokal anzumieten, da die Räumlichkeit aufgrund der geografischen Nähe zum Ablösepunkt als ideal schien. Schnell kam die Frage auf, was mit den großen Fensterscheiben, die im Bauwerk vorhanden sind, geschieht. Einfach blickdicht verkleben? Nein, nicht schön. Wie wäre es, wenn man Bilder aus dem Alltag des Unternehmens und mit den Menschen, die hier arbeiten verwendet? Genial! Gesagt, getan.

Fotoshooting mit den Mitarbeiter-Models vor dem neu gestalteten Pausenraum

Im Bild: Personalchef der rnv Steffen Grimm (rechts) mit Thomas (Mitte) und seinem Sohn Paul (links) vor der neu gestalteten Fensterfront des Pausenraums Marienkrankenhaus.

Vater und Sohn stehen Model

Wer soll‘s machen? Wer mag es machen? Sie leben nicht nur zusammen, seit 2018 arbeiten sie auch zusammen: Sohn Paul (19) und Vater Thomas (49) sind beide bei der rnv beschäftigt. Paul macht derzeit bei der rnv eine Ausbildung zum Elektriker. Thomas ist Vorarbeiter der Weichenschlosser und arbeitet schon seit 1989 für die rnv (vormals VBL, sozusagen die Ludwigshafener “Mutter“ der rnv). Nicht zuletzt sind beide Ludwigshafener mit Leib und Seele und wohnen direkt „ums Eck“, in der Nähe des neuen Pausenraums. Die beiden sollen und wollen es sein und sind begeistert von der Idee: Vater und Sohn auf den Fensterscheiben des neuen Pausenraums. Ein kurzes Gespräch mit der Personalabteilung und dem Betriebsrat – und die Planung steht.

Fotoshooting

Anfang Juni klickt die Kamera. Das Fotoshooting mit Paul und Thomas Gstettenbauer findet auf der Strecke der Rhein-Haardtbahn in Höhe der Ortschaft Friedelsheim statt. Souverän und ohne Starallüren werden Vater und Sohn ins rechte Licht gerückt und kaum ein paar Wochen später kleben sie bereits auf dem ehemaligen Ladefenster des Pausenraumes im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt. 

Am Set des Fotoshootings

Positive Resonanz

Das Gespann kommt gut an: Mit so viel Zuspruch haben selbst Tomas und Paul nicht gerechnet Jeder kennt sie hier und nun lächeln die beiden den Fahrgästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jeden Tag entgegen. Ein Projekt innerhalb der rnv, das Freude macht und womöglich auch an anderen Orten wiederholt werden soll… Pausen- und Aufenthaltsräume hat die rnv schließlich jede Menge.

Arbeitsplatz mit Aussicht

Übrigens: Die rnv ist immer auf der Suche nach motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Informationen zu Stellenangeboten und Praktikumsplätzen sind unter https://www.rnv-online.de/karriere/ abrufbar.


Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar schreiben


* Pflichtfeld